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Aktuelles – Bernadette Pichlmaier

07.02.2013: Los geht's mit der Saison 2013: Thermen-Marathon Bad Füssing

Es sind mehrere Gründe wieso ich fast jedes Jahr in Bad Füssing starte und mich immer darauf freue: Zum einen wäre das die „bredlebne“ Strecke. Dennoch beinhaltet dieser Start immer neue Überraschungen, wie z.B. letztes Jahr, als ich völlig vermummt bei -15 Grad startete und mein Trainer, der mich den ganze Halbmarathon auf dem Fahrrad begleitete, trotz mehrerer Jackenschichten wirklich sehr mit den tiefen Temperaturen zu kämpfen hatte. Hier kann man sich immer darauf freuen, ungebremst von kleinen Hügeln oder größeren Anstiegen seine volle Geschwindigkeit auf den Prüfstand zu stellen und ungehindert durch die ländliche Landschaft in der Nähe Passaus rennen.
Dieses Jahr war zudem die Strecke komplett schneefrei, obwohl es bei der Anreise sehr stark geschneit hatte. Daher ging ich voller Kampfgeist und Elan meinen ersten Lauf der Saison an und war gespannt, das harte Grundlagentraining der vergangenen Wintermonate auf den Prüfstand zu stellen. Volle Geschwindigkeit (also wie eben für einen Halbmarathon angemessen) hieß es dann jedoch für mich dieses Jahr erst ab Kilometer 10, denn bis dahin ging ein böiger Gegenwind. An dieser Stelle muss und möchte ich mich vor allem bei den äußerst netten Männern bedanken, die immer ein Plätzchen im Windschatten ihres Rückens für mich hatten und auch immer wieder motivierten. Hut ab und vielen Dank dafür - das ist wirkliche eine sehr große und nette Unterstützung!
Bis Kilometer 17 konnte ich also meine Geschwindigkeit wie geplant laufen, dann musste ich registrieren wie meine Beine schwerer wurden und meine Kraft zusehend geringer wurde. Das machte sich dann natürlich im Schnitt bemerkbar und auch meine neue Teamkollegin „Conni“ (Constanze Boldt) konnte ich nicht daran hindern an mir vorbei zu ziehen. Ins Ziel kam ich dann schließlich mit einer guten Zeit von 1h 20 min 33 sek, mit der ich, da es ja der Lauf ein Test nach etwa einem halben Jahr mit wenig Tempoläufen war, zufrieden war. Nach einer langen Phase ohne Wettkämpfe konnte Francisco nicht genau einschätzen, was ich derzeit für Zeiten laufen kann. Es hat ihn daher sehr gefreut, dass Conni und ich seine Erwartungen bestätigten und ist recht zuversichtlich für die weitere Saison.
Da es auch das 20. Jubiläum des Thermen-Marathons war, ließen Francisco, ich und meine Teamkollegen, es sich anschließend nicht nehmen, noch schnell in das warme Thermen Wasser zu springen und die Muskeln etwas zu entspannen. Anschließend ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen noch ausklingen.

© Norbert Wilhelmi

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